Elterninitiative
Kindertagesstätte Hackenberg – Familienzentrum

K O N Z EP T I ON

 

 

konz_titel

 

Elterninitiative KiTa Hackenberg e.V.  cropped-kita_logo_3-2
Hackenberg 7
42897 Remscheid

Leitung: 02191/ 66 37 20
Telefax: 02191/ 59 13 51
leitung@elterninitiative-kita-hackeneberg.de

 

1. Träger und Rahmenbedingungen

Die Kindertagesstätte Hackenberg wurde 1985/ 86 von der Stadt Remscheid erbaut. Bis Oktober 2007 war sie in Trägerschaft der Ev. Kirchengemeinde Lennep und wurde dann in eine Elterninitiative e.V. umgewandelt. Alle Familien der betreuten Kinder sind Mitglied im Verein der Elterninitiative KiTa Hackenberg e.V. und leiten – vertreten durch den in der Mitgliederversammlung gewählten Vorstand- die Geschäfte des Vereins. Der Verein ist Mitglied im Diakonischen Werk Rheinland. Aufgrund des Kinderbildungsgesetzes, das erstmalig im Kindergartenjahr 2008 / 2009 Anwendung fand, kann die Zusammensetzung und Altersstruktur der Gruppen von Jahr zu Jahr anders sein.

Die Belegung soll sich am echten Bedarf der Familien orientieren. Dieser wird jährlich erfasst, die Kontingente werden beantragt und vom Land NRW genehmigt.

konz01

Unsere Einrichtung befindet sich am Stadtrand von Remscheid-Lennep in Waldnähe. Die Umgebung und unsere großzügige Gesamtausstattung bieten gute Voraussetzungen für vielfältige Erfahrungen im sozialen Miteinander und für Aktivitäten. Es ist eine verkehrsberuhigte Zone mit Sport- und Freizeiteinrichtungen. Zur benachbarten Grundschule besteht eine direkte Verbindung. Mehr über den Stadtteil erfahren Sie in unserer Sozialraumanalyse.

Wir betreuen aktuell (Stand November 2016):

 

83 Kinder
im Alter von 2 – 6 Jahren

in 4 Gruppen

Davon sind

35 Kinder 35 Stunden pro Woche in der Einrichtung, die meisten davon bleiben über Mittag, also von 7:00 bis 14:00 Uhr, einige davon nutzen aber auch die geteilte Öffnungszeit von 7:30 – 12:30 und von 14:00 bis 16:00 Uhr.

48 Kinder sind 45 Stunden pro Woche in der Einrichtung, d.h. maximal 9 Stunden am Tag, in einer möglichen Betreuungszeit zwischen 7:00 – 17:00 Uhr. Die Öffnungszeit orientiert sich am tatsächlichen Bedarf der Familien.

 

Das pädagogische Personal setzt sich aktuell wie folgt zusammen: 1 freigestellte Leitung

10 Fachkräfte
1 Ergänzungskraft mit Zertifizierung und zusätzliche Übungsleiterinnen.

 

Des Weiteren sind in der KiTa folgende Stellen mit unterschiedlichen Stundenkontingenten vorhanden:

1 Hauswirtschaftskraft 1 Küchenhilfe
2 Reinigungskräfte

 

Öffnungszeiten der KiTa
Montag bis Freitag durchgehend von 07:00 bis 17:00 Uhr
Kernzeit 08:30 bis 15:30 Uhr

 

Seit unserem Umbau in 2012/2013 verfügt jede Gruppe über

  • einen Gruppenraum,
  • einen Nebenraum,
  • separate SanitärräumeAlle Gruppen sind für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren ausgestattet und verfügen über ein entsprechendes Raumkonzept (QM K1.2).
    Weitere gruppenübergreifende Funktionsbereiche:
  • großer Mehrzweckraum
  • Elterntreff mit Leihbücherei
  • den Beratungsraum/Personalraum
  • die Flurbereiche
  • zwei zusätzliche Differenzierungsräume
  • und ein großzügiges Außengelände
    Vom Träger festgelegte Schließungszeiten:

    • Die ersten drei Wochen der Sommerferien
    • Tage zwischen Weihnachten und Neujahr
    • Rosenmontag
    • Interne Teamfortbildungen / Konzeptionstage

 

 

2. Pädagogik

2.1 Einleitung

In unserer Einrichtung wird ein eigen entwickelter pädagogischer Ansatz umgesetzt, der moderne Qualitätsmerkmale aufweist. Es findet eine Bildungsdokumentation statt, die neueste Erkenntnisse der Wissenschaft berücksichtigt. Kinder sind einge- bunden in einen sozialen Kontext und gestalten ihre Lern- und Bildungsprozesse aktiv und eigenständig mit. Jedes Angebot und Projekt bietet dem Kind Erfahrungs- prozesse, um vielfältige Möglichkeiten für den Einsatz und die Erprobung seiner Sinne zu erleben. Dabei werden Fähigkeiten und Fertigkeiten in situativen Zusammenhängen erlebt.

Die Kreativität des Kindes, seine Experimentierfreude, seine Neugierde, seine Phantasie, seine Geschichten, seine Fragen, seine eigene Kompetenz, seine eigenen Lösungswege entwickeln und erproben können, dies ist der Ausgangspunkt unserer pädagogischen Entwicklungsbegleitung.

Das Kind erfährt und erlebt Unterstützung über all seine Sinneskanäle. Orientiert am jeweiligen Entwicklungsstand des einzelnen Kindes bietet unser Haus dem Kind eigene Kompetenz und eigene Entscheidungsmöglichkeiten.
Wir bieten ihm Unterstützung in seiner Persönlichkeitsentwicklung und Mitgestal- tungsfähigkeit.

In diesen Entwicklungsprozessen begleiten wir Kinder und deren Familien unterstützend und bedarfsorientiert.

konz01

 

2.2 Entwicklungspädagogische Grundlagen

Wir arbeiten
1. orientiert an den Grundbedürfnissen der Kinder und
2. aus einer personenzentrierten Haltung heraus, d.h. orientiert an den jeweiligen BetreuerInnen der Gruppe, deren Fähigkeiten und Neigungen.

Schwerpunkt unserer Arbeit und besondere Bedeutung kommt der entwicklungsunterstützenden Atmosphäre zu, die dem Kind:

  1. emotionale Sicherheit vermittelt
  2. seine Neugierde weckt, damit es
  3. in seine eigene ,selbst bestimmte Handlungsaktivität findet und
  4. dadurch vielfältige Erfahrungen sammeln kann.

konz02

Auf der Basis der entwicklungspädagogischen Grundlage steht im Mittelpunkt unserer Arbeit:

  1. das einzelne Kindkonz03
  2. integriert in eine selbst gewählte Gruppe
  3. in seine Gesamtgruppe und
  4. im ganzen Haus

 

Bezogen auf diese vier Aspekte führen wir ein Gruppentagebuch in seiner vorgegebenen Gliederung. Die prozessorientierte Entwicklungsbegleitung und Beobachtung wird im Entwicklungsstandbogen und der Bildungsdokumentation schriftlich fixiert.

Es werden ein bis zwei Soziogramme pro KiTa-Jahr angefertigt und entsprechend ausgewertet. Diese Auswertung ist die Basis der Gruppenplanung und hierauf beziehen sich die Aktionen. Wir führen jährlich eine Selbstanalyse durch. Elterngespräche und Aktivitäten werden schriftlich vor- und nachbereitet. Den MitarbeiterInnen stehen zu allen Dokumentationen entsprechende Formulare und inhaltliche Gliederungen zur Verfügung.

Im gemeinsamen Erleben und christlichen Miteinander mit den Kindern beobachten wir 10 Entwicklungsbereiche, die in unterschiedlichen Projektarbeiten beim Kind angeregt werden:

  1. Emotionalität
  2. Phantasie
  3. Kreativität
  4. Denken
  5. Nutzung der Intelligenz
  6. intrinsische Motivation (Impuls ist vom eigenen Interesse des Kindes abgeleitet)
  7. Soziabilität
  8. Sprache und Sprechen
  9. Motorik
  10. Religion und Weltanschauung (nach A. Krenz)

 

2.3 Religionspädagogik

Bei allen Handlungsaktivitäten in einem harmonisch abgerundeten Alltagserleben mit Kindern und Eltern verstehen wir uns als eine Tageseinrichtung in enger Kooperation mit der Evangelischen Kirchengemeinde Lennep.

„Für uns sind christliche Lebensformen wichtig“

Wir sehen Religion als eine Dimension unseres Menschseins, das Bedürfnis und die Fähigkeit, uns gemeinsam mit unserem Fühlen, Denken und Handeln über die Grenzen des Alltäglichen hinaus zu bewegen.

konz04Der christliche Glaube wird in unserer Einrichtung gelebt und ist Bestandteil unseres Miteinanders in der täglichen Beziehung. Werte wie der behutsame Umgang miteinander und die Achtung aller Lebewesen, sind für uns sehr wichtig. In einem geschützten Umfeld bieten wir den Kindern die Möglichkeit, elementare und grundlegende Begegnungen mit dem christlichen Glauben als tragfähige Grundlage für ihren Lebens- und Entwicklungsweg. Kinder dürfen ihre Einmaligkeit erfahren, sich und ihre

vielseitigen Fähigkeiten erproben und entfalten. Die genauen Inhalte der Religionspädagogik werden nach aktuellen Projektthemen und Bedürfnissen ausgesucht und erzählerisch unter Zuhilfenahme von Zeichnungen, Dias, Bilderbüchern oder Rollenspiel nahe gebracht. Die Kinder finden den Bezug zu biblischen Geschichten durch praktisches Erleben im Alltag und Gesprächen.

Unterstützt werden wir von unserer Gemeindepastorin.konz05
Alle 2 Wochen Dienstags ist Kindergottesdienst. Eltern sind hier herzlich willkommen.

Als gemeindenahe Elterninitiative versuchen wir, die religiöse Erziehung aus einer christlichen Grundhaltung heraus umzusetzen. In vielen kleinen Alltäglichkeiten werden christliche Inhalte und Werte vermittelt. Wir singen und beten mit den Kindern, feiern christliche Feste, lesen biblische Geschichten und sprechen mit ihnen über Gott.

Der Gottesdienst ist für uns ein fester Bestandteil. Unsere KiTa steht selbstverständlich allen Familien offen, unabhängig davon, ob sie konfessionslos sind oder einer anderen Religionsgemeinschaft angehören.

 

2.3.1 Multikulturelles Zusammenleben

In unserer KiTa werden Kinder von unterschiedlicher Herkunft, Nationalität, Sprache und Religion betreut.
Durch die kulturellen Unterschiede, lernen die Kinder verschiedene Lebensstile und Traditionen kennen. Wir sprechen mit den Kindern über andere Religionen, damit sie verstehen, warum z.B. Kinder kein Schweinefleisch essen dürfen u.a.

Kinder lernen von klein auf, dass es keine Rolle spielt, aus welchem Land sie kommen oder welche Sprache sie sprechen, sondern, dass jedes Kind so wahrgenommen und wertgeschätzt wird, wie es ist.

2.4 Erstgespräch und Eingewöhnungszeit

Die Eingewöhnungszeit ist ein wesentliches Merkmal für das spätere Wohlbefinden ihres Kindes in der Einrichtung. Erstgespräch und Eingewöhnungszeit werden deshalb sehr individuell gestaltet. Häufig ist die Aufnahme in den Kindergarten der erste Ablöseprozess vom Elternhaus.

Ein guter, vertrauensvoller Kontakt zu den Bezugspersonen ist uns sehr wichtig.
Nur, wenn sie sich als Eltern ernst genommen und wahrgenommen fühlen, werden sie ihr Kind mit einem guten Gefühl bringen. Dies hat einen positiven Einfluss auf die Entwicklung und Persönlichkeitsentfaltung ihres Kindes in unserer Einrichtung. Punkte der Eingewöhnung:

  • Krabbelgruppe Bezugsperson und Kind vor der Aufnahmekonz06
  • Offene Besuche und Hospitationen
  • Besuchstermine mit Anwesenheit der Bezugsperson
  • Kurze Abwesenheit der Bezugsperson mit Steigerung der Zeit
  • Die Kinder entscheiden, wer ihre Bezugsperson wird. Die Gruppenbetreuerinnen sind vorrangig die Ansprechpartnerin für die Eltern.
  • Der Individuelle Zeitplan ist nach den Bedürfnissen des Kindes gestaltet (Dauer des Aufenthalts, evtl. später kommen – früher abholen, Bezugsperson kommt dazu und bleibt noch in der Einrichtung).

 

 

Das alles heißt, dass ihr Kind ein Recht auf eine ausführliche und individuelle Eingewöhnungszeit hat, denn nur mit dem nötigen Vertrauen kann sich ihr Kind entfalten und entwickeln.

 

2.5 Bezugsgruppensystem

Bedeutet für uns:

  • Kontinuierliche Bezugspersonen für Kinder und Eltern
  • Altersgerechte Förderung in allen Bildungsbereichen
  • Regelmäßige Beobachtungen und Entwicklungskontrolle
  • Gezielte Förderpläne
  • Kleine Kinder erleben einen festen Rahmen mit geregeltem Tagesablauf.
  • Gleichbleibende Gruppen verschaffen Sicherheit und Geborgenheit.
  • Die Kinder bestimmen selbst den Zeitpunkt, wann sie sich aus der Stammgruppe lösen und z.B. andere Gruppen besuchen oder an Aktivitäten außerhalb der Gruppe teilnehmen möchten.
  • Es finden gruppenübergreifende Angebote statt

2.6 „Der Alltag ist das Projekt“

„Ihr Kind hat viele Fähigkeiten. Gemeinsam wollen wir sie entdecken.“

 

2.6.1 Ein möglicher Tagesablauf

Jedes Kind wird persönlich begrüßt und es besteht die Möglichkeit eines kurzen Informationsaustausches mit den Eltern (besondere Vorkommnisse, Termine u.a.). Bitte haben Sie Verständnis, dass sowohl beim Begrüßen als auch beim Abholen der Kinder keine Gelegenheit zum längeren Gespräch besteht, da unsere Aufmerksamkeit ganz beim Kind und seiner Gruppe ist.

konz07Sie können gern jederzeit einen persönlichen Termin zum Austausch mit uns vereinbaren. Ein solcher Kontakt findet von unserer Seite aus mindestens zweimal jährlich statt.
Kindergartenkinder sollten bis spätestens 8:30 Uhr die Einrichtung besuchen, damit ein harmonisches Miteinander gewährleistet ist. Ihr Kind benötigt seine Zeit und seine eigene Art des „Ankommen“ und sollte das Angebot in einer gezielten Kleingruppenarbeit wahrnehmen. Kinder, die sehr viel später und unregelmäßig unsere Einrichtung besuchen, haben es schwer, einen Gruppeneinstieg zu finden. Mit Tageseltern bestehen diesbezüglich individuelle Absprachen.

 

2.6.2 Frühstücksbuffet

konz08Von 7 bis ca. 10:30 Uhr wird ein Frühstücksbuffet angeboten. Wir achten darauf, dass jedes Kind nach seiner Wahl dies wahrnimmt, zwingen Kinder jedoch nicht. Tageskinder finden hier eine besondere Beachtung.

Wir bieten ein gesundes, ausgewogenes Frühstück an, da wir der Ernährung und Gesundheitspflege in unserer Einrichtung eine besondere Bedeutung schenken. Eltern stehen vielfältige Materialien zur Beratung zur Verfügung. Bitte sprechen Sie uns an.

 

2.6.3 Ritual: Morgenkreis

Zwischen 9.00 Uhr und 9.30 Uhr begrüßen wir uns im Morgenkreis. Der Morgenkreis ist ein wichtiges, pädagogisches Element, um ihrem Kind eine Orientierung, eine Struktur und somit einen sicheren Rahmen für einen guten Start in den Tag zu geben. Der Beteiligung und Mitbestimmung der Kinder kommt in der Gestaltung des Morgenkreises und auch des Tagesablaufes eine große Bedeutung zu. Er gibt ihrem Kind die Möglichkeit, sich als Teil der Gruppe wahrzunehmen (wer ist da? Wer fehlt?), sich zu begrüßen, aktuelle Themen und den Tagesablauf zu besprechen (Wer? Wo? Was?), zu singen und zu spielen.

Jüngere Kinder schlüpfen hier gerne in die Rolle des Beobachters und erfahren Sicherheit.

Die sich daraus ergebende Gruppendynamik prägt oft nachhaltig den gesamten Zeitraum des Freispiels, so dass es für die Gruppe sehr wichtig ist, dieses Ritual gemeinsam, in Ruhe und in einer ungestörten Atmosphäre zu erleben. Um hier Störungen zu vermeiden, bleibt die Eingangstür für die Dauer des Morgenkreises geschlossen.

2.6.4 Mittagessen und Mittagsruhe

Das gemeinsame Mittagessen findet in den Gruppen statt zwischen 12.00 Uhr und 13.00 Uhr. Das Essen wird frisch von unserer Hauswirtschaftskraft zubereitet. Nach jedem Essen putzen wir die Zähne. Danach ist bis 14.00 Uhr für alle eine Mittagsruhe. Jedem Kind stehen Raum und Zeit zur Verfügung, um physische und psychische Eindrücke verdauen und verarbeiten zu können.

 

2.6.5 Das Freispiel

konz09Im so genannten „Freispiel“ haben Kinder die Möglichkeit, frei zu entscheiden, mit wem sie was, wo und wie lange spielen möchten. Kinder brauchen Kinder, um soziale Kompetenzen zu erwerben. Hier kommt dem Freispiel eine besondere Bedeutung zu. Frei gewählte Spiele sind für Kinder jeden Alters

Lernerfahrungen zu unterschiedlichen Rollenerfahrungen.

Im Freispiel wird von Kindern bereits Erlerntes und Erlebtes wieder aufgegriffen und nachgespielt. Eine Wiederholung von Lernerfahrungen kann so vertieft und gefestigt werden. Lebenserfahrungen aller Art werden von Kindern hier spielerisch verarbeitet. Wir begleiten das Freispiel der Kinder, indem wir beobachten, mitspielen, anregen und fördern.

  • Freispielangebote draußenkonz10

Das großzügige Außengelände bietet den Kindern ausreichend Platz, ihren Bewegungsdrang auszuleben. In Absprache mit den Betreuern können 2-3 Kinder draußen spielen. Kinder können entsprechend ihrer Kleidung immer nach draußen.

 

„Das Interesse des Kindes und seine Neugier stehen bei uns im Mittelpunkt.“

Wahlmöglichkeiten nach Absprache:konz11

  • Sandkästen und Spielhäuser
  • Schaukel und Spiellandschaft
  • Schiff
  • Fahrzeuge und Bewegungsmaterial
  • Wiese, Büsche und Garten

 

 

 

 

Freispielangebote drinnen

Wahlmöglichkeiten:

In den Gruppen:konz12

  • schneiden, basteln, kleben, kneten, prickeln, weben
  • Wasserfarben
  • Puppenecke und Bauecke
  • Lese- und Musiksofa
  • Spiel- und Konstruktionsmaterial

 

Im Haus:

  • Besuch in anderen Gruppen, im Büro
  • Differenzierungsraum
  • Schaukelsack
  • Mehrzweck- und Bewegungsraum
  • Bücherei und Vorleseraum
  • Küchenhelfer

2.7 Gezielte Beschäftigung in Kleingruppen

Während des Vor- und Nachmittags finden gezielte Beschäftigungen in Kleingruppen statt.
Die Zusammensetzung dieser Gruppen ist in der Altersstruktur und in der Geschlechtermischung variabel und an der jeweiligen Zielvorstellung orientiert. Grundlage für die Kleingruppenarbeit ist der jeweilige Rahmenplan und der Entwicklungsstand jedes einzelnen Kindes. Bei der Planung der Kleingruppenarbeit berücksichtigen wir die angesprochenen zehn Entwicklungsbereiche, die uns besonders bedeutend erscheinen (siehe Portfolio-Ordner).

 

2.8 Bildungsdokumentation – Entwicklungsstufen

Kinder durchlaufen in den ersten Jahren viele unterschiedliche Entwicklungsstadien. Gerade im Kindergarten lernen sie neue Dinge, machen positive und negative Erfahrungen, probieren, üben etc. Wir arbeiten während der kompletten Kindergartenzeit mit verschiedenen Entwicklungsstandbögen, die die Eltern jederzeit einsehen können. Diese werden durch Beobachten und / oder gezielte Aufgaben an die Kinder von den Betreuern ausgefüllt. An ihnen lässt sich erkennen, wo das Kind steht, welche Bereiche (z.B. Motorik) bereits gefestigt sind und in welchen Bereichen noch Übung erforderlich ist.

konz13Um diese Entwicklung zu dokumentieren, legen wir für jedes Kind ein Portfolio an. Diese Ordner befinden sich in der jeweiligen Gruppe und sind mit einem Foto des Kindes versehen, so dass jedes Kind seinen Ordner jederzeit erkennen und nehmen kann.

Die Kinder und die Betreuer arbeiten gemeinsam am Inhalt des Portfolios. Zusammen überlegen wir, welche Bilder, Fotos oder Arbeitsproben in den Ordner sollen.
Dazu ergänzend gibt es gesonderte Seiten, wo die Kinder spezielle Aufgaben, z.B. „So sehe ich aus, wenn ich groß bin.“ malerisch bearbeiten können. Für die ganz kleinen Kinder bearbeiten in der ersten Zeit die jeweiligen Betreuer der Gruppe den Inhalt.

Die Eltern können sich ebenfalls in die Arbeit mit dem Portfolio einbringen, durch Schnappschüsse, Geschichten von oder mit dem Kind o.ä. und so den individuellen Ordner mit gestalten.
Die Portfolio-Ordner werden während der gesamten Kindergartenzeit geführt und immer wieder ergänzt. Sie dienen außerdem als Grundlage für Elterngespräche.

„Ich kann Einfluss nehmen und bin mit verantwortlich.“

 

2.9 Kinderkonferenz

Kinder entscheiden mit in der Kinderversammlung und im Kinderparlament gegründet im Herbst 2005. Kinder erfahren und gestalten demokratische Kompetenz. Sie erleben im täglichen Miteinander, dass Beteiligung sich lohnt.
Die Bereitstellung dieser Partizipationsmöglichkeiten schafft die Grundlage für ein soziales und politisches Interesse. Kinder finden Raum für Identifikation. Verantwortungsbereitschaft und Konfliktlösungsfähigkeit werden geweckt.

konz14

„Nur das, was alltäglich als „Selbstverständlichkeit
erlebt und geübt wird, kann vom Kind als Kompetenz erworben werden.“

 

Die Kinderkonferenz trifft sich einmal wöchentlich. Zur Abstimmung stehen Karten zur Verfügung:

konz15Grün = ich bin dafür
Rot = ich bin dagegen
Gelb = neutral, egal

 

 

Besprochen werden alle Themen, die die Kinder bewegen. Es werden gemeinsame Vereinbarungen getroffen. Diese werden von den Kindern über ein Bild dokumentiert und so festgeschrieben.

Wir haben Respekt vor jeglichen Lebewesen, ob groß, ob klein, ob Mensch, ob Tier und lernen im Laufe der Kindergartenzeit, Verantwortung für uns bzw. unseren eigenen Körper zu übernehmen.
Die jeweiligen Vereinbarungen aus der Kinderkonferenz können Sie jederzeit gerne einsehen.

Der ursprüngliche Name Kinderversammlung wurde auf Wunsch der Kinder im Februar 2011 in Kinderkonferenz umbenannt.

 

2.10 Ein Garten für Kinder

konz16Viele Familien haben heute keinen eigenen Garten mehr zur Verfügung. Viele Kinder unserer Einrichtung leben in Mehrfamilien- oder Hochhäusern. Für die Kinder ist eine reiche Sinneserfahrung in der Natur lernfördernd.

Unserer Einrichtung steht ein großzügiges Gelände zur Verfügung. Dank der Mithilfe von Eltern konnten wir einen Garten für Kinder anlegen. Riechen, sehen, hören, schmecken, tasten und fühlen, ein Garten und Pflanzen als Erfahrungsfeld für Sinne.

Unsere Zielvorstellungen:

  • Die Lebenskompetenzen der Kinder stärken und fördern.
  • Natur bewahren, Naturbegegnung und die Schöpfung.
  • Im Zusammensein mit den Kindern ist uns wichtig, möglichst viele Sinne der Wahrnehmung anzusprechen.
  • Bewegungsaktivität und eigenständige Handlungsaktivität
  • Neugierde und Interesse wecken
  • Die Experimentierfreude der Kinder befriedigen

 

2.11 Gruppenübergreifende Angebote

Diese Angebote finden kontinuierlich mit wechselnden Kindern nach Neigung und Bedürfnis statt.

Kreatives Gestaltenkonz17

Verschiedene Techniken und unterschiedliche Materialien werden verwendet, wenn Kinder aus verschiedenen Gruppen zum Gestalten zusammenkommen.

Dies können gemeinsame Collagen oder Dekorationsbilder sein. Aber auch Gestaltungsobjekte, die nach einem längerem Zeitraum zum Ergebnis führen.

Bewegung und Naturbegegnung

konz18Dem Bewegungsbedürfnis der Kinder kommen wir mit täglichen Angeboten entgegen. Die Außenanlage bietet vielfältige Betätigungsmöglichkeiten. Es stehen Klettergerüste, Schaukeln, Rutschen, Holzschiff, die Wiese, Sandkästen und unterschiedliche Fahrzeuge zur Verfügung, die dazu einladen, motorische Fähigkeiten zu erproben und zu entwickeln.

Waldspaziergänge in Klein- und mit der Gesamtgruppe bieten neben der Bewegung intensive Naturerfahrungen. Unsere Konzeption hierzu können Sie gern in einer gesonderten Mappe einsehen.

Kinder, die turnen möchten, können mit einer Betreuerin den Mehrzweckraum hierfür nutzen.
Bänke, Matten, eine Kletterwand und ein Gymnastikwagen mit unterschiedlichen Geräten stehen hier zur Verfügung. Der Raum bietet genügend Platz für Ball- und Bewegungsspiele.

Singen

konz19Musik und Gesang gehören zu unserem Alltag. Die Kinder können an musikalischen Angeboten teilnehmen, Musikinstrumente und neue Lieder, die mit der Gitarre oder dem Klavier begleitet werden, kennen lernen und vertiefen.
Dies können auch Singspiele sein oder die Vertonung einer Geschichte.

Zurzeit haben wir in jeder Gruppe eine Ukulele, die Kinder haben die Möglichkeit auf diesem Instrument zu spielen, sich auszuprobieren und so der Musik näherzukommen. Die Kinder werden an das spielen auf der Ukulele in kleinen Schritten herangeführt.

 

Kochen und backen

Kinder, die Interesse am Kochen oder Backen haben, können sich in entsprechenden Kleingruppen zusammenfinden.
Kochen kann sowohl die Zubereitung von kalten Speisen wie Obstsalat beinhalten, als auch das Kochen von warmen Gerichten oder das Backen einer Pizza.

konz20 konz21

Forschen und Entdecken

Das Thema der „Natur-Wissenschaften“ ist ein pädagogischer Schwerpunkt in der Entwicklungsbegleitung ihres Kindes in unserer Einrichtung.

Das forschende Lernen baut auf dem natürlichen Lernverhalten der Kinder auf. Von Geburt an erkunden Kinder ihre Umwelt mit all ihren Sinnen. Daher bilden die eigenen Fragen und Beobachtungen der Kinder den Ausgangspunkt zum Lernen. Hierbei steht jedoch der reine „Wissenserwerb“ weniger im Vordergrund.

Vielmehr suchen unsere kleinen Forscher selbständig eigene Lernwege und Lösungen. Sie trainieren sich in Teamarbeit und werden in ihrer Kreativität, Intelligenzentwicklung und im Spracherwerb gefördert.

Auch gelingt gemeinsam vieles schneller und besser, denn jeder unserer kleinen Forscher bringt seine Stärken und Ideen mit ein. Die Kinder nehmen Rücksicht aufeinander und helfen anderen. So üben sie sich in ihrem Sozialverhalten.
In unserer Einrichtung gibt es immer etwas zu entdecken und zu erforschen, egal ob im Außengelände, in der Gruppe oder innerhalb der vier Jahreszeiten. Kinderfragen wie „Duuu, warum ist das Blatt hier grün?“ „Woher hat der Regenbogen seine Farben?“ „Warum bleibt der Ball hier kleben?“ beschäftigen uns im Alltag. Wir begleiten die Kinder dabei, sich ihre Welt selbst zu erschließen. Materialien, Zeit und Raum stehen altersentsprechend zur Verfügung.

Unsere Einrichtung nimmt teil beim

  • „Haus der kleinen Forscher“ und
  • Im Netzwerk „Minteinander“ der Telecom-Stiftung, Schwerpunkt Magnetismus

Beide Projekte ermöglichen alltägliche Begegnungen mit Naturwissenschaften, Mathematik und Technik und fließen in den Kindergartenalltag mit ein.

 

3 Elternarbeit / Arbeitsgemeinschaften

Entsprechend unserer pädagogischen Konzeption, in der das einzelne Kind im Mittelpunkt steht, sind auch die Zusammenarbeit und der Kontakt mit den Eltern aufgebaut.

Wir wollen Sie gern dabei haben. Wir nehmen uns Zeit für Sie.

arbeitsgemeinschaft

 

3.1 Bildungs- und Entwicklungspartnerschaft

konz22Im Laufe vieler Jahre ist die Zusammenarbeit mit Eltern kontinuierlich gewachsen. Unter Zusammenarbeit verstehen wir ein aktives, vertrauensvolles Miteinander in einem aufbauenden Prozess, der sich ständig weiter entwickelt.

Eltern vertrauen uns ihr Kind über mehrere Stunden des Tages an. Um dieser Verantwortung in der Entwicklungsbegleitung des Kindes gerecht zu werden, sind wir auf eine gute Kooperation und vielfältige Informationen zum Lebensumfeld der Familie und der Lebenssituation des Kindes angewiesen. Die Entwicklungsbegleitung von Kindern ist für Familien aufgrund massiver gesellschaftlicher Veränderungen und komplexer Anforderungen eine anspruchsvolle und oft auch konfliktreiche Herausforderung geworden. Wir bieten Ihnen und Ihren Kindern Unterstützung in Form von individueller Beratung, Begleitung und Betreuungsentlastung.

 

 

3.2 Elterninitiative bedeutet:

„Eltern gestalten aktiv mit“

In der Elterninitiative ist die Elternarbeit von besonderer und großer Bedeutung. Nur durch ein gutes Zusammenspiel von Eltern und Pädagoginnen kann unser Qualitätsanspruch in der Einrichtung zum Wohl der Kinder bestehen.
Die Aktivitäten und Möglichkeiten der Mitgestaltung sind für Eltern sehr vielfältig. Eltern wirken und gestalten mit im Vorstand, im Rat der Einrichtung, im Elternrat und in unterschiedlichen Arbeitskreisen, je nach Neigung und Kompetenz. Eltern organisieren selbständig Aktionen, Ausflüge, Projektangebote und vieles mehr. Sie unterstützen und gestalten aktiv neue Planungsziele für die Einrichtung.

  • Offene Besuchstage und Hospitationen im Einstieg zum Kennen lernen. Eltern haben jederzeit und nach Absprache die Möglichkeit, am Gruppengeschehen teil zu nehmen. Sie bekommen so einen direkten Einblick in die Entwicklungsbegleitung ihres Kindes und das soziale Miteinander der Gruppe.
  • Elternabende und Nachmittage im laufenden Kindergartenjahr orientieren sich in der Thematik an den Interessen und Bedürfnissen der Eltern. Sie informieren über die konzeptionelle Arbeit mit Kindern und laufende Projekte.
  • Beschwerdemanagement
  • Elternrat: In jeder Gruppe werden zu Beginn des Kindergartenjahres zwei Personen als Elternvertreter in den Rat der Einrichtung gewählt. Diese sind Ansprechpartner für Eltern und unterstützen Betreuer bei unterschiedlichen Aktivitäten. Der Elternrat plant und organisiert Aktionen, Ausflüge und andere Aktivitäten eigenständig. Er führt die jährliche Selbstanalyse der Einrichtung mit den Eltern durch.
  • Mitgliederversammlung: Die Mitgliederversammlung findet einmal im Jahr oder bei Bedarf statt. Auf dieser Versammlung wird der Vorstand und der jeweilige Beirat bestehend aus Eltern der Einrichtung, von den Mitgliedern gewählt und alle wichtigen Belange (z.B. Satzung, neue Planungsziele, Finanzen, bauliche Angelegenheiten etc.) werden besprochen bzw. beschlossen.
  • Vorstand: Die Vorstandsarbeit ist eine der ganz wichtigen Aktivitäten der Eltern, da ohne Vorstand keine Elterninitiative existieren kann. Der Vorstand wird in seinen Verantwortlichkeiten und Aufgaben unterstützt von der Evangelischen Kirchengemeinde Lennep, der Fachberatung des Evangelischen Kirchenkreises Lennep und dem Fachbereich Kinder und Jugend des Jugendamtes der Stadt Remscheid.
  • konz23Arbeitsgruppen: Weiterhin haben sich offene Arbeitsgruppen etabliert, bei denen Eltern tatkräftig in der Einrichtung mitwirken und mit gestalten:
    • AG – Öffentlichkeit
    • AG – Jahresplanung
    • AG–Garten
    • AG – Familienzentrum
    • AG – Qualitätsmanagement
  • Eltern finden einmal wöchentlich Gelegenheit zum Austausch im offenen Elterntreff. Dieser bietet auch Gelegenheit zum kreativen Gestalten und wird von Eltern selbst organisiert. Auf Wunsch unterstützen Mitarbeiterinnen.
  • Jeweils donnerstags von 11.00 Uhr – 12.00 Uhr findet eine offene Sprechstunde mit der Leiterin der Einrichtung statt, die Gelegenheit zum Austausch und Beratung bietet.

 

4 Teamarbeit

Sie begegnen einem professionellen Team, das gemeinsam mit Ihnen eine Entwicklungspartnerschaft zum Wohle Ihres Kindes aufbauen wird.

Grundlage und Orientierung für alle im Haus tätigen Mitarbeiter ist die gemeinsam erarbeitete Konzeption. Aus dieser geht die Grundlage pädagogischen Handelns hervor, sie spiegelt die Basis des gemeinsamen Teamgeistes und gibt Aufschluss über einzelne Aufgaben- und Zuständigkeitsbereiche sowie Zeiteinheiten.

Die Konzeption wird mindestens einmal jährlich vom Team überarbeitet und den aktuellen Situationen angeglichen. Andere Anlässe, die eine Überarbeitung erforderlich machen, sind z.B. neue Mitarbeiter, veränderte Gruppenstrukturierung, Gesetzesänderungen sowie Anregungen und Impulse der Eltern.

Durch gesellschaftliche und politische Veränderungen sind die Aufgaben, die an unsere Einrichtung und an die MitarbeiterInnen gestellt werden, heute umfangreicher, vielschichtiger und differenzierter geworden. Besonders die Veränderungen der Familiensysteme, aber auch politisch-wirtschaftliche Veränderungen und Veränderungen unserer Rahmenbedingungen, stellen neue Anforderungen an unsere Einrichtung und an unser Team. Wir wollen in Strukturen finden, die vermehrt Lernfelder für Solidarität und soziale Verantwortung bieten. Vor allem Schulen beklagen heute das fehlende Sozialverhalten der Kinder, was sich u.a. auch in einer erhöhten Gewaltbereitschaft äußert. Für unsere Einrichtung bedeutet dies, dass wir zunehmend Familien ergänzend agieren.

Mitarbeiter/innen müssen heute verstärkt kompensatorisch arbeiten, um Erfahrungsdefizite der Kinder aufzufangen. Dies erfordert vom Einzelnen und von dem „Gruppe Team“ ein erhöhtes Maß an Beobachtungsgabe, an Beziehungsfähigkeit und an reflektorischem Verhalten.

Ziel unserer Arbeit im und mit dem Team ist die Entwicklung eines gemeinsamen Teamgeistes, auf der Basis des personenzentrierten Ansatzes, der die o.g. Werte im Alltag erfahrbar und greifbar macht. Hierzu findet einmal monatlich eine Teamsitzung statt, deren Zeitrahmen 1-2 Stunden umfasst. Alle Mitarbeiter/innen nehmen regelmäßig an Fort- und Weiterbildungen teil.

Begleitung und Unterstützung in der verantwortungsbewussten Umsetzung erfährt das Team darüber hinaus durch die Teilnahme an einer kontinuierlichen Supervision. Fortbildung ist ein fester Bestandteil unserer Arbeit, weil sie die eigene Persönlichkeitsentwicklung unterstützt. Die Aufgabe der Fortbildung besteht darin, Schwerpunkte zu vertiefen und die Handlungskompetenz der Betreuerin zu erweitern.

 

4.1 Zusatzqualifikationen von Mitarbeitern

Zertifizierungen:

  • In der Familienarbeit und Beratung
  • In der Entwicklungsbegleitung von Kindern
  • In der Prävention und Früherkennung
  • Im Qualitätsmanagement
  • In der Betreuung von Kindern unter drei Jahren

 

 

Weiterbildungen:

  • In der Sprachförderung
  • Elterngespräche kompetent führen
  • Interkulturelle Sensibilisierung
  • Psychomotorik
  • Gesundheit und Bewegung
  • Medienkompetenz
  • Natur- und Sachbegegnung
  • Kreativität und Phantasie

 

4.2 Praktikanten

Praktikantinnen und Praktikanten sind die Entwicklungsbegleiter und Kolleginnen der Zukunft. Deshalb ist es uns wichtig, Ausbildungsstätte zu sein und Praktikanten fachlich qualifiziert anzuleiten.
Jeder Praktikant hat eine feste Ansprechpartnerin in der Einrichtung. Diese ist auch im Austausch mit der jeweiligen Schule und begleitet Hospitationen, Angebote und Praktikumsbesuche.

Neben den Schüler/innen der pädagogischen Fachschulen werden viele schulergänzende und ausbildungsbegleitende Praktika in unserer Einrichtung absolviert.
Zur Information aller Eltern stellen Praktikanten sich in Form eines „Steckbriefes“ an unserer Info-Wand vor.

 

5 Familienzentrumkonz24

„Hackenberger FAZ hat ́s“

 

5.1 Was sind Familienzentren in NRW?

Familienzentren wurden im Jahr 2006 vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW als Erweiterung von Kindertagesstätten ins Leben gerufen.
Ziel ist, nicht nur die Kinder einer Einrichtung zu fördern, sondern die Familie als Ganzes wahrzunehmen und zu stärken.

„Denn die Familie ist es, die die Kinder als erstes und am dauerhaftesten prägt“ Zitat Minister A. Laschet.
Je nach Sozialraum und Infrastruktur hat jedes Zentrum individuelle Schwerpunkte in seiner Angebotsstruktur, jedes jedoch ein Grundangebot an Bildung, Beratung und Betreuung.

Was sollen Familienzentren (kurz: FaZ) noch leisten?

  • Kinder erhalten im FaZ mehr individuelle Förderung • Eltern werden bei derWahrnehmung ihrer Bildungs- und Erziehungsaufgaben gestärkt.
  • Hilfen für Familien werden vernetzt.
  • Vermittlung von Tagesmüttern und Tagesvätern sichern die Vereinbarkeit vonFamilie und Beruf
  • Begleitung von Familien mit Migrationshintergrund und Sprachförderung
  • Flexible Betreuungszeiten

 

 

5.2 Was bedeutet dies für unsere Einrichtung?

Aufgrund der familienfreundlichen Angebote und Dienste wurde unserer Einrichtung im Oktober 2007 das Gütesiegel „Familienzentrum NRW“ verliehen.
Im November 2007 fand ein Trägerwechsel in unserer Einrichtung statt und es wurde die „Elterninitiative KiTa Hackenberg e.V.“ gegründet, die die Schwerpunkte und Angebote des Familienzentrums mit übernommen hat:

Unsere Leitsätze:

Unser Motto, nach dem Gedicht „Visionen“ von Pierre Stutz, lautet:

„Wir brauchen Lebensräume, die uns beflügeln zu einem Miteinander, das Ängste überwindet.“

Familienzentrum bedeutet für uns:
F = Früherkennung ist

a = aktiv
Z = Zukunft gestalten

Je früher Eltern Unterstützung, Entlastung und Beratung zum Wohle ihres Kindes in Anspruch nehmen, umso besser sind die gemeinsamen Entwicklungschancen.
Wir verstehen uns als „gemeindenahe Elterninitiative“ KiTa + FaZ e.V. und kooperieren im Stadtteil mit der evangelischen Kirchengemeinde Lennep. Unser Dachverband ist das Diakonische Werk Rheinland.

 

5.3 Entwicklungsfahrplan

Orientierung und Grundlage zur Qualitätssicherung und Weiterentwicklung im Familienzentrum ist das vorliegende Qualitätsprofil nach erfolgreicher Teilnahme der Pilotphase für die Einrichtung nach Erhalt des Gütesiegels im Oktober 2007 von PädQUIS.

Dieses spiegelt alle Leistungs- und Strukturbereiche mit Stärken und Entwicklungspotentialen wieder und weist ein zusammengefasstes Leistungs und Strukturprofil aus.
Die Umgebung und die Einrichtung selbst bieten gute Voraussetzungen für vielfältige Erfahrungen im sozialen und emotionalen Miteinander. Für Anliegen der Bewohner im Stadtteil und Familien der Einrichtung haben wir ein „offenes Ohr“ und verstehen uns als direkte Anlaufstelle. Wir vermitteln, unterstützen und beraten bei allen Fragen, die ein Lebensalltag mit sich bringt:

  •  Für den Einzelnen, eingebunden in seinen Lebensraum
  •  für Paare und
  •  für Gruppen.

Die Kindertagesstätte ist für viele Familien oft die erste Öffnung und Begegnung ihres Systems mit einem System der Öffentlichkeit. Dies ist ein Grund, warum wir unser Familienzentrum als Feld der frühen Prävention
sehen und entsprechend die Struktur unserer Angebote entwickeln. Der Aufbau einer Entwicklungspartnerschaft mit Eltern und deren Lebensumfeld ist Voraussetzung für eine gelingende Kooperation. Die Angebote des Familienzentrums orientieren sich an der erstellten Sozialraumanalyse, den durchgeführten Bedarfsumfragen, der Selbstanalyse der Einrichtung und der „hausinternen“ Statistik.

 

5.4 Unsere Schwerpunkte im Familienzentrum:

  • Prävention und frühe Hilfen
  • Beratung, Unterstützung und Vermittlung
  • Bildung und Austausch
  • Betreuungsentlastung und Unterstützung
  • Vernetzung und Kooperationen für alle Anliegen seit mehr als 10 Jahren
  • Sozialraumanalyse und Bedarfsermittlung

Für Kinder:

konz25

  • „Der musikalische Geschichtenkoffer“: Sinnes- und Wahrnehmungstraining zur Unterstützung der Sprachentwicklung und Bewegungsförderung mit externer Übungsleiterin zweimal wöchentlich.
  • Projekt: „Starke Kinder“ , frühe Prävention Gewalt, Stärkung der Persönlichkeit,
  • Projekt: „Papilio“ , Primärprävention von Verhaltens- problemen und zur Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen
  • Bewegungsförderung für Kinder mit besonderem Bedarf
  • Krabbelgruppe für Kinder unter 3 Jahren mitÜbungsleiterin einmal wöchentlich
  • „Märchenstunde“ mit Vorlesepaten
  • Einzelförderung nach individueller Klärung

 

konz26Für Jugendliche:

  • Anlaufstelle Unterstützung, Beratung, frühe Hilfen
  • Projekt: „SoKo“ in Zusammenarbeit mit dem Jugendrotkreuz

 

Für Eltern und Stadtteilbewohner:

  •  Infektionsschutzbelehrung5.5Lenkungs- und Steuerungsgremien:
  •  Beratung und Angebote zur Gesundheit und Ernährung: aktuell Pilatesgruppe
  •  Gitarrenkurs
  •  Vorlesepaten in der Einrichtung
  •  Leihbücherei
  •  Elternmagazin „kizz“ , kostenfrei
  •  Angebote für Familien mit Migrationshintergrund: Einzelberatung, Elterntreff,Hausbesuche und bei Bedarf Vermittlung und Übersetzung
  •  Elterntreff
  •  Elternkompetenzkurse
  •  Vermittlung bei Bedarf zur Kindertagespflege
  •  Betreuungsentlastung in besonderen Lebenssituationen
  •  Familien-, Einzel- und Paarberatungen nach Terminvereinbarung
  •  Offene Sprechstunde jeden Donnerstag von 11.00 bis 12.00 Uhr
  •  Steuerungsgruppe im Familienzentrum: Setzt sich zusammen aus Vertretern der Ev. Kirchengemeinde, des Vorstandes und Mitarbeitern der Einrichtung. Die Steuerungsgruppe entwickelt in einer strukturierten und verbindlichen Arbeitsweise alle anstehenden Prozesse des Familienzentrums. Vertreter sind:G. Dehn, G. Bayer, S. Peters-Gößling, C. Sobolewski, C. Robra, A. Sylvester.
  •  Fachforum Familienzentren im Ev. Kirchenkreis Lennep:
    Unterstützung, Beratung, Begleitung von Entwicklungsprozessen, themenspezifischer Austausch. Moderation: Stefan Friedrich, Fachberatung im Kirchenkreis Lennep.
  • Netzwerk Familienzentren in Remscheid: Arbeitsgruppe der Stadt Remscheid zur Begleitung von Familienzentren. Schwerpunkte:
    Kooperationsvereinbarungen, Strukturierung von Entwicklungsphasen, regelmäßiger Austausch, Vernetzung und Kooperationen, Jugendhilfeplanung, Verwendungsnachweise, Projektierungen.

Die Lenkungs- und Steuerungsgremien treffen sich nach Terminabsprachen, mindestens jedoch 3 x im Jahr.
Darüber hinaus bietet das Diakonische Werk Rheinland jährliche Fachgespräche und ist Ansprechpartner bei besonderen Fragestellungen.

 

6 Öffentlichkeitsarbeit

Die Öffentlichkeitsarbeit trägt dazu bei, dass die Gesellschaft Notiz von der Elterninitiative Kindertagesstätte / Familienzentrum nimmt. Vor allem junge Eltern wollen wir dadurch erreichen.
Wenn Eltern von unterschiedlichen Konzepten und pädagogischen Ansätzen Kenntnis nehmen und diese verstehen lernen, können sie eine Auswahl für ihr Kind treffen, die ihren eigenen Wertvorstellungen entspricht. Transparenz und Vermittlung pädagogischer Arbeit soll zur Klarstellung dienen, was an unserer Einrichtung im Vergleich zu andern Einrichtungen das Wichtige ist.

Dieses geschieht auf der einen Seite durch Präsenz der Einrichtung in der Öffentlichkeit und auf der anderen Seite durch Öffnung der Einrichtung für die Öffentlichkeit. Dadurch besteht die Möglichkeit, das Image der Einrichtung zu beeinflussen, Aufmerksamkeit und Bewusstsein zu wecken und Kenntnisse über das eigene Angebot zu vermitteln.

Die Öffentlichkeitsarbeit wird geleistet von einer Arbeitsgemeinschaft, bestehend aus Vertretern der Eltern, des Vorstands und der Leitung. Die Aufgaben sind u.a. folgende:

  •  Die Gestaltung und Überarbeitung von Broschüren und Drucksachen.
  •  Kontakte zu regionalen Pressestellen
  •  Pflegen der Internetseite
  •  Präsentation von Informationen

 

Zusammenarbeit mit Institutionen

Um Eltern in der ganzheitlichen Förderung ihres Kindes zu unterstützen, besteht eine gute und langjährige Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Institutionen und Fachdiensten. Eine Übersicht hier vermittelt Ihnen unser Ordner „Beratung“ im Besprechungsraum der Einrichtung. Gerne begleiten wir Sie zu Terminen außerhalb der Einrichtung.

konzept01

 

Dem Übergang von Kindertagesstätte zur Grundschule kommt eine besondere Bedeutung zu. Wir kooperieren eng mit der benachbarten Grundschule und haben entsprechende gemeinsame Vereinbarungen getroffen.

Für Eltern, die sich für unsere Einrichtung interessieren und ihr Kind anmelden möchten, nehmen wir uns Zeit. Beim Anmeldegespräch informieren wir über unsere pädagogische Arbeit und führen sie durch unsere Räumlichkeiten.
Besuchen Sie uns auf unserer Internetseite unter

http://www.elterninitiative-kita-hackenberg.de

oder informieren Sie sich persönlich unter eMail

info@elterninitiative-kita-hackenberg.de

 

Weitere Informationen bieten Ihnen unsere Präsentationsmappen und ergänzende Konzeptionen:

  • konz27Waldgruppe
  •  Der Alltag ist das Projekt
  •  Soziales Miteinander
  •  Partizipation
  •  Sprachförderung
  •  Kreatives Gestalten
  •  Gesundheitsbewegung
  •  Sexualerziehung
  •  Übergang zur Schule
  •  Nachmittagsangebote
  •  Absichtsloser Augenblick
  •  Beschwerdemanagement
  •  Entwicklungsmanagement

 

Download:

Die gesamte Konzeption können Sie sich auch als pdf downloaden.